Die Stellschrauben des Erfolges – So nehmen Sie Einfluss auf Ihren Erfolg

Erfolg gibt uns Selbstvertrauen, motiviert und entscheidet maßgeblich über unsere Zufriedenheit im Leben. Was Erfolg ist und wie Erfolg entsteht, damit sollte sich also jeder beschäftigen, der ein zufriedenes Leben führen möchte.

Leider gibt es keine einheitliche Definition von Erfolg, an der wir uns einfach so orientieren können. Zwar bezeichnen wir Menschen als erfolgreich, wenn sie eine bestimmte berufliche Position erreicht haben, anerkannte Persönlichkeiten sind und/oder viel Geld verdienen. Damit übernehmen wir jedoch lediglich die in der Gesellschaft vorherrschende Definition des Erfolgsbegriffs. Nicht selten prägen auch unsere Eltern oder wichtige Bezugspersonen unser Verständnis von Erfolg.

Machen wir unseren eigenen Erfolg von gesellschaftlichen Kriterien und von den Urteilen anderer abhängig kann das jedoch dazu führen, dass wir Ziele verfolgen, die nicht zu unseren eigenen Vorstellungen und Wünschen passen. Nicht selten führt das dazu, dass wir – obwohl vermeintlich erfolgreich – die erreichten Ziele nicht als Erfolg verspüren und entsprechend auch nicht anerkennen können oder wollen. Dauerhaft führt das meistens zu Unzufriedenheit, zu Demotivation oder auch zu einem Angetriebensein, immer noch mehr erreichen zu wollen, ohne jemals „anzukommen“.

Vielen Menschen ist nicht deutlich, dass sich der Weg zum Erfolg durch eine Reihe unterschiedlicher Stellschrauben beeinflussen lässt und die persönliche Einstellung, insbesondere das Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, eine viel wesentlichere Rolle spielt als äußere Einflüsse und Rahmenbedingungen.

Es lohnt sich also, sich zum einen mit der persönlichen Definition von Erfolg – ausgedrückt in Ihren Wünschen und Zielen – auseinanderzusetzen und zum anderen die Stellschrauben zu kennen, mit denen Sie den Weg dorthin gestalten können.

Den eigenen Erfolgsbegriff definieren

Nehmen Sie sich doch einmal bewusst Zeit, sich mit Ihrem persönlichen Begriff von Erfolg zu beschäftigen. Was ist für Sie Erfolg? Was sind Ihre persönlichen Wünsche? Welche Ziele wollen Sie erreichen, um zufrieden und aus Ihrer individuellen Sicht erfolgreich zu sein?

Als Unterstützung können Sie sich in diesem Zusammenhang zum Beispiel von folgenden – an den fünf Säulen der Identität orientierten – Themen leiten lassen:

  • Erfolg bedeutet für mich, ein gesundes und aktives Leben zu führen.
  • Erfolg bedeutet für mich, eine glückliche Partnerschaft zu führen und in ein stabiles soziales Netz eingebunden zu sein.
  • Erfolg bedeutet für mich, eine bestimmte berufliche Position erreicht zu haben.
  • Erfolg bedeutet für mich, ein bestimmtes Gehalt zu bekommen.
  • Erfolg bedeutet für mich, mir treu bleiben zu können und mich nicht zu verstellen.
  • Erfolg bedeutet für mich, alle Herausforderungen des Lebens anzunehmen und so gut wie möglich bewältigen zu können.
  • Erfolg bedeutet für mich, die Ziele, die ich mir setze, zu erreichen.

Die Stellschrauben des Erfolgs

Die persönliche Definition von Erfolg ist ein wichtiger Faktor für dauerhafte Zufriedenheit, denn Sie orientiert sich an Ihren eigenen Vorstellungen und macht Sie damit unabhängig von den Urteilen und Bewertungen anderer. Genauso wichtig ist es jedoch, die Stellschrauben auf dem Weg zum Erfolg zu kennen.

Zu diesen Stellschrauben gehören neben Ihren Wünschen und Zielen (Stellschraube „Wünsche/Ziele“)

  • der Grad des geistigen, emotionalen, zeitlichen und/oder finanziellen Aufwands, den Sie zur Erreichung Ihrer Wünsche oder Ziele aufbringen (Stellschraube „Aufmerksamkeit“),
  • der Grad der Passung zwischen Ihren persönlichen Stärken und Fähigkeit mit  Ihren Zielen (Stellschraube „Disposition“),
  • Ihre Überzeugungen, Glaubenssätze und/oder Emotionen, die Sie bei der Erreichung Ihrer Ziele entweder behindern oder unterstützen können (Stellschraube „innere Blockaden“),
  • weitere Rahmenbedingungen, die Sie real oder gefühlt behindern (Stellschraube „äußere Grenzen“).

Auf jede dieser Stellschrauben können Sie auf unterschiedliche Weise Einfluss ausüben und damit die Chancen auf Ihren persönlichen Erfolg erhöhen.

So können Sie beispielsweise Zeit und Geld in eine Weiterbildung investieren – also die Stellschraube Aufmerksamkeit erhöhen -, um Ihre im Beruf gesteckten Ziele zu erreichen. 

Ebenso können Sie sich Ihre Stärken bewusst machen, diese bewusst fördern und gezielt einsetzen, um Ihre Ziele zu erreichen. Gleichzeitig sollten Sie sich jedoch ehrlich mit sich sein und überlegen, ob Ihre Ziele zu Ihren Fähigkeiten passen und ob Sie die für das Erreichen Ihrer Ziele notwendigen Stärken und Fähigkeiten überhaupt mitbringen bzw. diese entwickeln können. 

Wenn Sie feststellen, dass innere Blockaden Sie an der Erreichung Ihrer Ziele hindern, können Sie bewusst und gezielt an der Auflösung dieser Blockaden arbeiten.

Wenn Sie sich gerne beruflich neu orientieren möchten, jedoch eine Familie und entsprechende Verpflichtungen haben, lassen Sie sich eventuell durch Ihre familiäre Situation als „äußere Grenze“ bremsen. Aber selbst für äußere Rahmenbedingungen lassen sich häufig Lösungen finden, an die wir nicht sofort denken.

Und am Ende gehören auch Ihre Wünsche und Ziele zu den Stellschrauben, das heißt auch diese können Sie jederzeit (wieder) anpassen und damit auch den eigenen Anspruch an Ihren Erfolg.

Je größer Ihre Überzeugung ist, dass Sie es sind, der/die die Definition für Ihren Erfolg vorgibt und dass Sie es sind, der/die Einfluss hat auf die Stellschrauben des Erfolges, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie erfolgreich und mit Ihrem Leben dauerhaft zufrieden sind. 

Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie bei diesem Thema Unterstützung brauchen oder einen Sparring Partner suchen. In einem Coaching entwickeln wir Ihre individuelle Erfolgsdefinition und/oder bearbeiten die einzelnen Stellschrauben des Erfolgs.

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  2 comments for “Die Stellschrauben des Erfolges – So nehmen Sie Einfluss auf Ihren Erfolg

  1. Isabel aus Köln
    24. März 2015 um 21:40

    Von dem Begriff „Erfolgsformel“ habe ich schon häufiger gehört, jedoch eine „echte“ Formel bisher nicht gefunden. In Ihrem Artikel geben Sie die Formel ja eigentlich mit: Wünsche*Aufmerksamkeit*Disposition / Blockaden * Grenzen… Für mich als Controllerin ein wunderbarer Ansatz! Viele Grüße aus Köln, Isabel

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