Wie Sie gelassener werden, indem Sie Ihre eigenen Druckauslöser erkennen

„Ich stehe total unter Druck.“ Das hören wir von vielen oder sagen es auch selbst. Unterschiedliche Erwartungen werden an uns gestellt, diverse Themen warten auf ihre Realisierung, die Zeit für die anstehenden Aufgaben reicht nicht aus, wir stecken in einem Konflikt oder haben Angst vor einer bestimmten Situation.

Was genau den Druck bei jedem einzelnen auslöst ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Interessant ist, dass viele Menschen ihre individuellen Druckauslöser gar nicht genau benennen können. Dabei kann das Bewusstsein um die individuellen Auslöser den Druck häufig schon reduzieren. Und auch im zwischenmenschlichen Kontakt lassen sich viele stressige Situationen vermeiden oder schneller auflösen, wenn den handelnden Personen bewusst ist, dass der Partner, der Kollege, der Chef oder der Mitarbeiter die Situation anders bewertet als man selbst.

„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum…“ – Wie Sie in stressigen Situationen Distanz bewahren

„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion.“ So beschrieb der bekannte Psychiater Viktor Ernst Frankl die Freiheit des Menschen und liefert aus meiner Sicht damit ein einfaches und anschauliches Bild, worauf wir uns in stressigen und schwierigen Situationen konzentrieren sollten: auf einen Moment des Innehaltens, in dem wir unsere Handlungsmöglichkeiten bewusst abwägen bevor wir reagieren. 

Wenn Sie von Ihrem Kollegen laut angegriffen werden, weil er Ihnen einen Fehler unterstellt, unterstützt Sie dieser „Raum“ dabei, Distanz zu wahren und ruhig auf den verbalen Angriff zu antworten. Wenn Ihre Chefin Ihnen die nächste Aufgabe überträgt, obwohl Sie bereits mehr als genug zu tun haben, können Sie bewusst überlegen, wie Sie angemessen reagieren. 

Problematisch wird es, wenn wir über einen längeren Zeitraum Stress und Druck ausgesetzt sind. Dann nämlich nehmen wir diesen Raum zwischen dem äußeren Reiz und unserer Reaktion immer weniger wahr, das eigene Denken wird immer weiter eingeschränkt und damit auch die eigene Handlungsfreiheit. So reagieren Menschen unter Dauerdruck häufig gereizt oder auf andere Weise der Situation unangemessen. Auf den verbalen Angriff des Kollegen wird ebenso aggressiv reagiert. Eine sachliche und konstruktive Diskussion wird danach mit großer Wahrscheinlichkeit erst einmal nicht möglich sein.

Wie typische Denkfehler uns einschränken und unglücklich machen können – Ein Buchtipp zum Thema „Klares Denken“

„Kann man sich glücklich denken?“ Diese Frage wurde Rolf Dobelli, der mit seinem Buch „Die Kunst des klaren Denkens“ im Jahre 2012 wochenlang auf der Bestsellerliste stand, in einem ZeitOnline Interview gestellt.

Seine Antwort: „Nein, ob man glücklich ist, ist zu 90 Prozent Veranlagung. Ich bin von der Disposition her kein besonders glücklicher Mensch. Ich bin wahrscheinlich Durchschnitt. Aber ich kann zumindest verhindern, dass ich dumme Fehler mache, die mich noch unglücklicher machen.“

Mit den „dummen Fehlern“ spricht Dobelli die typischen Denkfehler an, denen wir Menschen häufig unterliegen, weil unser Gehirn uns einen Streich spielt, weil wir zu rational denken oder weil wir denken, die Dinge unter Kontrolle zu haben. In seinem Buch hat der ehemalige Manager und heutige Schriftsteller 52 typische Denkfehler zusammengestellt, jeweils auf die wesentlichen psychologischen Effekte beschränkt und unterhaltsam in Geschichten und Anekdoten verpackt. Zwei davon stelle ich Ihnen heute vor…

Wenn Frauen sich selbst im Wege stehen – 3 effektive Dinge, die Sie sofort tun können, um Ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen

Sicherlich sind die Rahmenbedingungen für Frauen in der Berufswelt nach wie vor zu verbessern. Häufig stehen sich Frauen aber auch selbst im Wege, wenn es darum geht, berufliche Ziele zu verwirklichen. Lassen Sie sich auch durch Selbstzweifel bremsen? Trauen Sie sich herausfordernde Aufgaben nicht zu und lehnen Jobangebote vielleicht sogar ab, weil Sie glauben, die Anforderungen nicht erfüllen zu können? Oder sind Sie ständig hin und hergerissen zwischen Beruf und Familie und bremsen sich damit auf Ihrem Karriereweg mental aus? Unabhängig von Frauenquote, Arbeitsbedingungen in Ihrer Firma und Betreuungsangebot für Ihre Kinder: hier sind 3 effektive Dinge, die Sie selbst sofort tun können, um Ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen.

Ich freue mich! In meiner Funktion als Personalleiterin der Hamburg Messe und Congress GmbH habe ich am vergangenen Mittwoch den Helga-Stödter-Preis für Mixed-Leadership entgegen genommen. Mit dem Preis der Handelskammer Hamburg und der Helga-Stödter-Stiftung ist unser Unternehmen für das besondere Engagement im Bereich der Förderung eines ausgeglichenen Verhältnisses von Frauen und Männern in Führungspositionen ausgezeichnet worden.

Angst vor Veränderung? Machen Sie es wie der Frühling!

„Es ist zwar jedes Jahr dieselbe Sache, doch es ist immer wie zum ersten Mal.“ So schreibt Erich Kästner über den Frühling…

Auch wir Menschen machen ständig Veränderungen durch – häufiger, als vielen von uns bewusst ist – und trotzdem fragen sich viele von uns mit jeder neuen Veränderung: „Wie soll ich das nur schaffen?“ – gerade so, als wäre es die erste Veränderung, die wir zu bewältigen hätten.

Wollen oder müssen Sie auch etwas ändern, sträuben sich jedoch innerlich dagegen? Sie können sich nicht durchringen, weil Ihnen der Mut fehlt oder die Kraft, die Veränderung anzugehen? Weil Sie sich vor den Folgen fürchten? Oder weil Ihnen das Vertrauen in Ihre Fähigkeiten fehlt, die Veränderung zu meistern?

Die Stellschrauben des Erfolges – So nehmen Sie Einfluss auf Ihren Erfolg

Erfolg gibt uns Selbstvertrauen, motiviert und entscheidet maßgeblich über unsere Zufriedenheit im Leben. Was Erfolg ist und wie Erfolg entsteht, damit sollte sich also jeder beschäftigen, der ein zufriedenes Leben führen möchte.

Leider gibt es keine einheitliche Definition von Erfolg, an der wir uns einfach so orientieren können. Zwar bezeichnen wir Menschen als erfolgreich, wenn sie eine bestimmte berufliche Position erreicht haben, anerkannte Persönlichkeiten sind und/oder viel Geld verdienen. Damit übernehmen wir jedoch lediglich die in der Gesellschaft vorherrschende Definition des Erfolgsbegriffs. Nicht selten prägen auch unsere Eltern oder wichtige Bezugspersonen unser Verständnis von Erfolg.

Den Blickwinkel erweitern mit der Walt-Disney-Methode

Kennen Sie das Gefühl, in einer Sackgasse zu stecken? Wenn Ihre Gedanken um ein Thema kreisen, ohne eine Lösung zu finden? Die Ursache liegt meistens darin, dass unterschiedliche Anteile unserer Persönlichkeit aufeinander treffen, wir dadurch in die eine, dann wieder in die andere Richtung denken, durch einen weiteren Gedanken gebremst werden und das Gedankenkarussell wieder von vorne beginnt. Hier hilft es, Struktur in die eigenen Gedanken zu bringen, die Perspektive zu wechseln, den Blickwinkeln zu erweitern. Wie Sie das schaffen können, lesen Sie in meinem heutigen Beitrag. 

Das Erfolgsjournal im Selbstmanagement – Ein Gastbeitrag von Florenz Klasen

Florenz Klasen (27) studiert Wirtschaftsingenieurwesen in Hamburg und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Selbstmanagement und dem Überwinden eigener mentaler und realer Grenzen. In seinem Gastbeitrag erklärt er, wie ein persönliches Erfolgsjournal das Selbstbewusstsein stärken und eine Grundlage schaffen kann für Handlungsoptimismus, Motivation und Lebensfreude. Nebenbei stellt er sein ganz  persönliches Erfolgsprojekt vor – sein Startup „Selfster“. 

„Wir müssen häufig neu anfangen, aber selten von vorne.“

Mit diesem Zitat des österreichischen Schriftstellers Ernst Ferstl wünsche ich Ihnen und euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, dass ihr euch auf eure Stärken und Erfahrungen besinnt, ihr altes loslassen, euch auf neues freuen und eure Pläne, Wünsche und guten Vorsätze in die Tat umsetzen könnt.

Alles Gute für 2015, Gesundheit, Gelassenheit und Erfolg im neuen Jahr!

Ihre und eure Mareike Zimmer