Meine Empfehlung: Den Kommunikationspsychologen Schulz von Thun live erleben

In meinen Coaching- und Beratungsangeboten verwende ich immer wieder Methoden und Ansätze des Psychologen Friedemann Schulz von Thun. Er gilt als eine Koryphäe im Bereich der Kommunikationspsychologie. Wer sich mit dem Thema Kommunikation beschäftigt wird ziemlich schnell auf mindestens eines seiner Modelle stoßen. Vielleicht haben Sie schon von dem Kommunikationsquadrat, „den vier Seiten einer Nachricht“ oder vom „inneren Team“ gehört?

Das schöne an seinen Modellen (und insbesondere auch an der Art, wie Schulz von Thun sie darstellt und beschreibt) ist, dass sie einfach verständlich sind, sofort in die Praxis übertragen werden können und dennoch im Ergebnis so kraftvoll und erkenntnisreich sind.

Im letzten Jahr hatte ich die Möglichkeit, an einer Vortragsreihe an der Universität Hamburg teilzunehmen und Herrn Schulz von Thun an sechs Terminen persönlich zu erleben. .

Unsicherheit beim Jobwechsel? So gestalten Sie Ihren souveränen Neustart

Sie haben sich im Bewerbungsprozess durchgesetzt und den neuen Arbeitsvertrag in der Tasche? Herzlichen Glückwunsch, das ist ein Grund zum Feiern! Und doch – bei aller Freude über die neue Aufgabe – Sie haben dieses leicht unsichere Gefühl? Bin ich der Aufgabe gewachsen? Wie kann ich einen guten Eindruck machen? Was kommt auf mich zu? Und wie kann ich erfolgreich sein in der neuen Position?

Keine Frage, wer eine neue Position übernimmt, geht ein gewisses Risiko ein. Sie verlassen Ihre „Komfortzone“, müssen sich in Ihrer neuen Rolle bewähren, möglichst bald Erfolge vorweisen und sich in der neuen Rollen optimal positionieren – und das am besten gleich vom ersten Tag an.

Um von Anfang gut in die neue Position zu starten, sollten Sie sich daher bestmöglich auf die anstehenden Aufgaben und Ihr neues Umfeld vorbereiten. Dabei kann ein strukturiertes Vorgehen helfen, das eine Vorbereitung vor Stellenantritt und die Planung der ersten drei Monate im neuen Job berücksichtigt. In meinem heutigen Artikel stelle ich Ihnen dafür wichtige Planungsgrundlagen und Fragenstellungen vor, die Sie bei der systematischen Vorbereitung auf Ihren Positionswechsel unterstützen können.

So erfassen Sie Ihr gesamtes Potential als Basis für neue Herausforderungen

Viele Menschen, die vor neuen Herausforderungen stehen (sei es eine neue Aufgaben, die Übernahme eines neuen Projektes oder einer neuen Position oder die komplette berufliche Neuorientierung) plagen Zweifel. Bin ich der neuen Situation gewachsen? Schaffe ich das überhaupt? Nicht selten kommt die Frage dazu: „Warum tue ich mir das eigentlich an? Es könnte doch alles so einfach sein, wenn ich in meiner „Komfortzone“ bliebe.“

In diesen Situationen kann es helfen, sich seiner eigenen Fähigkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen bewusst zu werden. Und dabei meine ich nicht nur die offensichtlichen Kompetenzen wie unsere Ausbildung und berufliche Erfahrungen. Um eine stärkere Klarheit über unsere individuellen Ressourcen zu erlangen, hilft häufig ein Blick auf alle Rollen, die formellen und die informellen, die wir in unserem Leben einnehmen.

Eine anschauliche Methode – die sich sowohl im Selbstmanagement als auch in einem Coaching anbietet – ist das „Rollenrad“. Die Stärke dieser Methode liegt darin, dass die einzelnen Rollen einer Person, die damit verbundenen Motive und Werte und die für die Rolle notwendigen Fähigkeiten übersichtlich und auf einen Blick erfasst werden können. Insbesondere durch eine integrative Sichtweise auf alle Rollen können dann Synergien entdeckt und Fähigkeiten ganz neu bewertet werden.

Übrigens eignet sich das Modell auch hervorragend dafür, Bilanz zu ziehen, wenn Sie sich gestresst und überfordert fühlen. Mehr dazu in meinem heutigen Artikel über das „Rollenrad“.   

Selbstsabotage – So entdecken Sie Ihren inneren Saboteur und erreichen Ihre Ziele

Das neue Jahr ist nun drei Wochen alt. Sind Sie noch dabei, Ihre guten Vorsätze für 2016 umzusetzen? Oder läuft es wie bei so vielen Ihrer Vorhaben – der Wille ist da, aber an der Umsetzung scheitert es?

Laut einer aktuellen Studie von Forsa im Auftrag der Krankenkasse DAK geben 24% der Befragten an, dass die Umsetzung ihrer Pläne nach spätestens einem Monat gescheitert ist. Weitere 15% der Befragten haben die guten Vorsätze bis zu drei Monate durchgehalten und sind dann wieder in alte Muster verfallen. Sei es der Vorsatz, gesünder zu leben, sich mehr Zeit für Familie und Freunde zu nehmen oder ein berufliches Projekt anzugehen – häufig bleibt es beim guten Vorsatz und bei (nagenden) Gedanken „Ich wollte noch…“, „Ich muss unbedingt…“.

Woran liegt es, dass wir unsere guten Vorsätze nicht langfristig umsetzen können und – vor allem – warum tun wir häufig das Gegenteil von dem, was wir wollen oder von dem wir eigentlich wissen, dass es gut für uns wäre? Psychologen sprechen in diesem Zusammenhang vom Phänomen des „Self-Handicapping“. Damit bezeichnen sie alles, was von kleinen Akten der Selbstsabotage (wie beispielsweise die weitverbreitete „Aufschieberitis“  vor wichtigen Telefonaten in Form eines „jetzt brauche ich aber doch erst noch eine Tasse Kaffee“ oder „erst hole ich noch die Post rein“) bis zu massiven Formen der Selbstsabotage reicht, die den beruflichen Erfolg und das Lebensglück blockieren und sogar die eigene Gesundheit gefährden können. Die Bewerbung auf einen besseren Job wird immer weiter rausgezögert, bis die Abgabefrist schließlich verstrichen ist. Es werden immer wieder Ausreden gefunden, warum das Gespräch über die vielen Überstunden mit dem Chef nicht geführt wird. Und Diätplan und Vorsätze für mehr Bewegung werden nicht eingehalten, obwohl die Blutwerte bedrohlich schlecht sind.

Dieser Artikel hat mir besonders gut gefallen…

Ich schreibe in meinem Blog über Themen, die mich und meine Klienten im Coaching bewegen. Ich lese viel und greife zu meinem Blog passende Themen auf. Für das neue Jahr hatte ich geplant, in meinem Blog auch vermehrt auf interessante und inspirierende Artikel aufmerksam zu machen und direkt darauf zu verlinken.

Gerade habe ich auf karrierebibel.de einen Artikel gelesen, der mich so sehr angesprochen hat und – wenn ich mir die Feedbacks meiner Blog-Leser ansehe – den meisten von Ihnen und euch ebenso gefallen sollte. Es geht um wichtige Grundsatzfragen, Denkanstöße und Impulse, Selbstreflexion und die persönliche Weiterentwicklung.

Meine Pläne, solche – für mich besonderen – Beiträge ab 2016 hier zu teilen, ziehe ich damit einfach ein paar Tage vor und wünsche Ihnen und euch viel Spaß und vor allem viele Impulse beim Lesen des Artikels! Zukünftig sind meine besonderen Empfehlungen gebündelt in der Kategorie „Links zu Artikeln, die mir besonders gefallen“ zu finden.

Eine kleine Warnung noch vor dem Anklicken des ersten Beitrags in dieser Kategorie: Mit Lesen allein ist es bei diesem Artikel nicht getan…

Orientierungsfragen: 10 Fragen – nicht nur für das Jahresende auf http://www.karrierebibel.de

 

 

„Es möge gelingen“ – Meine besten Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Seit alters her wünschen wir uns mit Beginn des neuen Jahres “Prosit Neujahr”. Das Wort “Prosit” kommt aus dem lateinischen und bedeutet “Es möge gelingen”. 

Wir wünschen uns gegenseitig Glück, Gesundheit, Zufriedenheit oder einen “ guten Rutsch ins neue Jahr“. Mit dem “guten Rutsch” ist allerdings nicht das Hinüberrutschen ins neue Jahr gemeint. Vielmehr hat das  Wort “Rutsch” seine Wurzeln im Hebräischen. “Rosch” bedeutet “Anfang”. Somit ist der “gute Rutsch” der Wunsch nach einem guten Beginn des neuen Jahres.

(Quelle: http://www.wissen.de)

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und euch fröhliche Weihnachten, alles Gute für das neue Jahr 2016, viel Erfolg für all Ihre und eure Pläne, viele glückliche Augenblicke und – vor allem – jederzeit gute Gesundheit!

„Möge es gelingen!“

Ihre und eure, Mareike Zimmer

 

Stille Adventszeit und „leise“ Menschen – Meine Buchempfehlung und ein Weihnachtsgeschenk

Ganz im Sinne der stillen Adventszeit möchte ich meinen letzten Beitrag in diesem Jahr den „leisen Menschen“ widmen, den nach innen gewandten, eher ruhigen und zurückhaltenden Menschen unter uns. Häufig werden diese als introvertiert bezeichneten Menschen aufgrund ihres Verhaltens als schüchtern, nicht ausreichend durchsetzungsfähig, wenig belastbar und sensibel eingeschätzt und gehen neben der nach außen orientierten Selbstdarstellung extrovertierter Menschen eher unter. Dabei zeichnen sich introvertierte Menschen durch eine ganze Reihe besonderer Stärken aus, von denen wir alle im privaten und beruflichen Umfeld nur profitieren können. Wie „leise Menschen“ ihre Stärken nutzen können, um ihre Ziele zu erreichen, das habe ich im Buch von Sylvia Löhken „Leise Menschen – Starke Wirkung“ nachgelesen – meine Buchempfehlung verschenke ich heute als Dankeschön und Weihnachtsgeschenk für meine treuen Blog-Leser – und alle, die es werden wollen 😉

Kennen Sie Ihren „Karriereanker“? Die Richtschnur für Ihre beruflichen Entscheidungen

Möchten Sie sich im Rahmen Ihrer Jobsuche oder bei der Entscheidung zwischen mehreren Karriereoptionen einmal systematisch mit Ihren Präferenzen beschäftigen, um (endlich) den Job zu wählen, der zu Ihnen passt? Möchten Sie verstehen, welches „innere Wissen“ Sie in Ihren bisherigen Laufbahnentscheidungen beeinflusst hat und wie Sie es für Ihren nächsten Schritt nutzen können? Oder möchten Sie für sich analysieren, warum Sie Ihre Karriere (obwohl angesehen und erfolgreich) nicht zufriedenstellt und Sie das Gefühl nicht loslässt, dass Ihre berufliche Situation sich „irgendwie nicht stimmig“ anfühlt?

Dann empfehle ich Ihnen das Konzept der „Karriereanker“ des Organisationspsychologen Edgar H. Schein, das sich für die Karriereanalyse sehr gut eignet und in beruflichen Orientierungsphasen unterstützen kann.

Herz über Kopf – Warum Bauchentscheider erwiesenermaßen zufriedener sind

Menschen treffen Entscheidungen auf unterschiedliche Weise. Während die einen Informationen analysieren und bewerten und sich für die Option mit den meisten Vorteilen oder dem größten vermeintlichen Nutzen entscheiden, entscheiden andere eher „aus dem Bauch heraus“.

Wie treffen Sie Entscheidungen? Setzen Sie auf Rationalität und entscheiden anhand von definierten Kriterien und Fakten? Oder vertrauen Sie auf Ihr Gefühl, auf Ihre „innere Stimme“, Ihre Intuition?

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die überwiegend oder ausschließlich rational entscheiden und so nach der optimalen und perfekten Lösung für Ihre Entscheidungen streben, wenn Sie im Rückblick dennoch häufig unzufrieden sind mit Ihrer Entscheidung oder es Ihnen sogar schwerfällt, in unserer zunehmend komplexer werdenden Umwelt überhaupt Entscheidungen zu treffen, dann sollten Sie >> >

Wie Sie mit den fünf Säulen der Identität Ihren Lebensprioritäten näher kommen

„Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt“, hat Mark Twain einmal gesagt und damit – wie ich finde – wunderbar formuliert, wie wichtig es ist, sich seiner Ziele bewusst zu sein und entsprechende Prioritäten zu setzen. Wie wichtig das Setzen von Lebensprioritäten ist, bestätigen auch Erfahrungen aus der Behandlung von Burn-out Patienten: Psychologen sehen die Ursachen von Burn-out immer häufiger darin, dass Betroffene ein Leben führen, dass entgegen der eigenen Identität gelebt wird und die eigenen Lebensprioritäten nicht bekannt sind oder ausreichend berücksichtigt werden. So schreibt zum Beispiel Dr. Mirriam Prieß in ihrem Buch „Burnout kommt nicht nur von Stress: Warum wir wirklich ausbrennen – und wie wir zu uns selbst zurückfinden“, dass ihre Patienten fast immer ein Leben gegen die eigene Identität geführt haben, den Kontakt zu sich selbst verloren und offene oder unterschwellige Konflikte zugenommen haben. Darüber seien Sie letztendlich ausgebrannt. 

Aber wie erkennen wir unsere Lebensprioritäten? Wie stellen wir sicher, dass wir unser Leben an unseren Werten und unseren ganz persönlichen Vorstellungen und Wünschen orientieren? Ziele verfolgen, die unserer Identität entsprechen? Was macht unsere Identität überhaupt aus?