Was gute Vorsätze mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun haben- Ein paar Impulse für Ihr Jahr 2017

Liebe Leser meines Blogs,

das alte Jahr neigt sich dem Ende. Wir sehen, lesen und hören den einen oder anderen Jahresrückblick oder blicken auf unser eigenes Jahr 2016 zurück, erstaunt, wie schnell das Jahr schon wieder vergangen ist (… und vielleicht erschrocken über all das, was wir uns vorgenommen, aber nicht geschafft haben). Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle, dass Sie die Weihnachtszeit besinnlich und entspannt genießen und den guten Vorsätzen nicht bis zum Jahresende noch nachjagen! Vielleicht nehmen Sie sich für das neue Jahr einfach einmal keine „guten Vorsätze“ vor, sondern erklären 2017 zu „mein persönliches Entwicklungsjahr“? Worin ich den Unterschied sehe und was Sie davon haben?

Geht es Ihnen auch so? Wenn Sie sich zu Jahresbeginn gute Vorsätze setzen, wissen Sie genau, was Sie nicht mehr wollen oder unbedingt wollen. Sie haben also entweder ein „Weg von“-Ziel oder ein „Hin zu“-Ziel. Grundsätzlich ist es sinnvoll und hilfreich, ein Ziel vor Augen zu haben und je größer der Wille, von etwas weg oder zu etwas hin zu kommen, umso eher klappt es mit der Erreichung des Ziels.

Sind Ihnen diese „guten Vorsätze“ – ehrlich betrachtet – auch lästig? Sinnvoll ja, aber dennoch nervig? Schon alleine, weil Sie uns jedes Jahr wieder einholen? Was uns lästig ist, auch wenn wir es für sinnvoll halten, werden wir mit weniger Freude und Begeisterung verfolgen und schnell Argumente zur Hand haben, warum wir unser Vorhaben nicht umsetzen.  

Mit einem anderen Blick auf die „guten alten Vorsätze“ und einem kleinen, aber effektiven gedanklichen Gerüst kann aus den guten Vorsätzen aber „Ihr persönliches Entwicklungsjahr 2017“ werden, von dem Sie in jedem Fall profitieren können – Sie nehmen sich Zeit für sich und Ihre Anliegen, beschäftigen sich mit Ihrer weiteren Entwicklung, treffen ganz bewusste Entscheidungen und kommen in Bewegung, Ihrem Ziel also in jedem Fall ein bisschen näher.

Der Entwicklungsprozess

Wenn ich mich damit beschäftige, nachhaltig Veränderungen bewirken zu wollen und eine einzelne Person oder eine Organisation weiterzuentwickeln, habe ich insbesondere die folgenden Prozessschritte vor Augen:

  • Perspektivwechsel
  • Klarheit verschaffen
  • Entscheidungen treffen
  • Ins Handeln kommen
  • Fähigkeiten entwickeln

Aus meiner Erfahrung sind diese fünf Schritte wesentlich, um die eigene Situation zu beleuchten (wo stehe ich gerade, wie geht es mir damit, was genau will ich ändern?), neue Denk- und Handlungsoptionen zu entwickeln (was kann ich tun, um meine Situation zu verändern?), mich bewusst für einen Weg zu entscheiden und einen Plan für die Umsetzung und die ersten konkreten Schritte und Aktionen zu entwickeln. Besonders wichtig finde ich dabei, die Entwicklung der Fähigkeiten als Prozess zu verstehen. Vielleicht wird nicht sofort alles klappen, wie es geplant ist. Anstatt den „guten (starren) Vorsatz“ über Bord zu werfen, sollten Sie dann den Fokus jedoch auf die Weiterentwickelung der Fähigkeiten legen, die Sie Ihrem Ziel näherbringen.   

Um Sie bei diesem – zugegeben im Vergleich zum reinen „Vorsatz aussprechen“ etwas aufwendigeren – Prozess zu unterstützen, habe ich Ihnen unten ein paar meiner Lieblingstipps und vergangenen Blogartikel zusammengetragen. Mein eigener kleiner Jahresrückblick, sozusagen…

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Vorweihnachtszeit, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Vielen Dank an dieser Stelle an meine Kunden, Sparringpartner und treuen Leser für das vergangene, spannende Jahr! Auch ich habe mich weiterentwickelt und meinen Internetauftritt angepasst. Ich hoffe, Sie haben weiterhin viel Spaß und gewinnen interessante Impulse für Ihre Entwicklung!

Herzlichst, Ihre und eure Mareike Zimmer

 

Impulse für Ihr persönliches Entwicklungsjahr 2017

Sie brauchen Unterstützung beim Perspektivwechsel und wollen sich Klarheit über Ihre Situation verschaffen?

Um einen Perspektivwechsel zu erreichen, reicht es häufig schon, sich von seinen eigenen Gedanken zu distanzieren und „wie von außen“ auf die eigene Situation zu gucken. Wer sich professionell unterstützen lassen möchte, ist bei einem Coach gut aufgehoben, aber auch ein strukturierter Prozess mit Kollegen (siehe dazu meinen Blogartikel zum Thema „kollegiale Beratung„) kann Sie erheblich weiterbringen.

Sich Klarheit verschaffen kann aber zum Beispiel auch dann gut, klappen wenn jemand Ihnen einfach nur zuhört und/oder gezielt nachfragt. Fragen Sie also am besten nicht nach Ratschlägen oder Tipps, sondern vertrauen Sie darauf, dass Sie durch lautes Aussprechen Ihrer Gedanken mehr Klarheit entwickeln – einfach dadurch, dass Ihre Gedanken und Ideen nicht mehr wild in Ihrem Kopf hin und her schwirren, sondern Sie Ihnen über das Sprechen eine Struktur geben müssen. Verständnisfragen und weiterführende Fragen Ihres Gegenübers ermöglichen Ihnen dabei, Distanz zu Ihren Gedanken aufzubauen und neue Gedankenstränge zu bilden.  

Wenn Sie für sich alleine arbeiten wollen, kann Ihnen auch eine „Plus-Minus-Liste“ beim Strukturieren helfen. Siehe mein Blogartikel „Die Bilanzanalyse im Selbstcoaching“.

Sie wollen eine Entscheidung treffen?

Wer eine bewusste Entscheidung getroffen hat, fühlt häufig eine große Erleichterung. Denn das Ungewisse und Unklare im Vorfeld kostet häufig die meiste Kraft. Wer sich entschieden hat, gibt zwar andere Optionen auf, kann hinter dem eingeschlagenen Weg aber bewusst stehen, auf das Ziel blicken und vorangehen. Vertrauen Sie darauf, dass Sie in der aktuellen Situation mit Ihrem aktuellen Wissen genau richtig entschieden haben!

Wie Ihnen der Spruch „love it, leave it or change it“ zu einer passenden Einstellung verhelfen kann, lesen Sie in meinem Blogartikel „Wie eine starke Selbstwirksamkeit Sie zufriedener macht“.

Sie wollen ins Handeln kommen und mit den ersten Aktionen starten?

„Einfacher“ Tipp: fangen Sie einfach an, am besten sofort! Nehmen Sie sich eine kleine Sache vor, die Sie Ihrem Ziel näherbringt. Rufen Sie jemanden an, den Sie befragen wollen. Gehen Sie los zu Ihrer ersten Aufgabe.  

Sie zweifeln an Ihren Fähigkeiten?

Noch ein „einfacher“ Tipp: Tun Sie so, als hätten Sie Ihr Ziel schon erreicht! Handeln Sie genauso, wie Sie es von sich erwarten würden. Dann beobachten Sie, an welche Grenzen Sie stoßen. Sind diese Grenzen wirklich unüberwindbar? Oder braucht es einfach ein bisschen mehr Übung? Dann geben Sie sich die Zeit dafür.

Für eine strukturierte Übersicht über Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten eignet sich darüber Impulhinaus auch das „Rollenrad“ sehr gut.

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