Unsere inneren Antreiber (Teil IV) – Wie Sie die Dynamik des „Streng dich an!“-Antreibers durchbrechen und Leistungsdruck reduzieren können

Sie haben häufig Zweifel an Ihrer Leistungsfähigkeit und befürchten, Ihre Aufgaben nicht bewältigen oder Ihre Ziele nicht realisieren zu können? Anstrengung und Leistungsdruck sind Ihnen nicht unbekannt? Sie fühlen sich immer öfter überfordert, reißen sich aber auch immer wieder zusammen? Ihr Leben steht unter dem Motto „Wer nie aufgibt, erreicht alles“ oder „Erfolge fallen nicht vom Himmel, sondern müssen hart erarbeitet werden“? Und die Unbekümmertheit, mit der einige Menschen in den Tag hineinleben, können Sie so gar nicht nachvollziehen?

Das ist möglicherweise ein Hinweis darauf, dass Sie durch den „Streng dich an!“-Antreiber stark geprägt sind. Wie Sie den dadurch entstehenden Leistungsdruck reduzieren und wieder zu mehr Freude an Herausforderungen finden, das lesen Sie in meinem heutigen Beitrag.

Durchhaltevermögen, Ausdauer und Beharrlichkeit sind gefragt? Dann sind Sie mit dem „Streng dich an“-Antreiber gut bedient. Menschen mit diesem Antreiber werden darüber hinaus für ihr Pflichtbewusstsein und Ihre Zuverlässigkeit geschätzt. Überall dort, wo Nachhaltigkeit gebraucht wird, sind Sie gut eingesetzt.

Wenn der Antreiber zu mächtig wird kann er jedoch sehr negative Auswirkungen auf uns haben. Ständiger Leistungsdruck wird zum Begleiter. Das Gefühl, von Problemen und Schwierigkeiten umgeben zu sein zieht dem Menschen Energie ab. Anstelle von Freude an der Bewältigung einer persönlichen Herausforderung spürt der Betroffene Anstrengung und Verbissenheit. Menschen mit einem stark ausgeprägten „Streng dich an“- Antreiber vergleichen sich andauernd mit anderen, immer in der Angst, diese könnten besser sein – und strengen sich darum noch mehr an.  Entspanntes Genießen und das Auskosten von Erfolgen fällt schwer oder ist gar nicht mehr möglich.

„Ohne Fleiß kein Preis!“
„Egal wobei, ich muss mich immer anstrengen.“
„Von nichts kommt nichts!“
„Ich muss mich anstrengen, damit ich meine Ziele erreiche.“

Diese und ähnliche innere Glaubenssätze nähren den Antreiber. Um einem übermächtigen „Streng dich an“-Antreiber gegenzusteuern, gespürten Leistungsdruck zu reduzieren und Anstrengung in Lebensenergie zu wandeln, können Sie sich passende Gegenbotschaften und „Erlauber“ zurechtzulegen und regelmäßig bewusst hervorrufen, so zum Beispiel:

„Ich darf an der Arbeit auch Spaß haben!“
„Auch wenn es mir leicht fällt ist es wertvoll!“
„Ich darf Erfolge genießen!“
„Ich darf mich auch entspannen!“

Suchen Sie nach den Glaubenssätzen, die Sie persönlich zu Leistung und Anstrengung antreiben und finden Sie für sich passende Gegenbotschaften, die Sie sich immer wieder verinnerlichen und in Situationen großen Leistungsdrucks oder gefühlter Verbissenheit bewusst vorsagen. So können Sie Ihren inneren Antreiber positiv beeinflussen und nach und nach auf ein Maß zurückbringen, das angebracht ist und Ihnen nicht länger übermäßig Energie und Lebensfreude raubt.

Verwandte und weiterführende Beiträge

Über die Theorie zum Modell und wie innere Antreiber uns unterstützen, allerdings auch bremsen können lesen Sie in meinem ersten Artikel zum Thema innere Antreiber >> hier.  

Sie möchten wissen, wie stark die inneren Antreiber „Sei perfekt“, Mach es allen recht“, „Sei stark“, Streng dich an“ und „Mach schnell“ Sie jeweils prägen und beeinflussen? Im Internet finden sich eine Reihe von Tests, mit denen Sie Ihren Hauptantreiber ermitteln können (zum Beispiel kostenlos unter http://www.lerncoaching-berlin.com/antreibertest.html).

Wenn Sie Interesse haben, zusammen mit einer anderen Person an für Sie passenden „Erlaubern“ zu arbeiten und sich diese schrittweise zu verinnerlichen, sprechen Sie mich gerne an. >> Coaching-Angebot von Mareike Zimmer.

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